Die Vereinsgeschichte - Seite 7

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Gründung eines neuen Dachverbandes

1956 wurde ein neuer Dachverband gegründet. Der VERBAND BAYERISCHER BIENENZÜCHTER. Viele oberbayerische Vereine schlossen sich dem neuen Verband an.
Ausschlaggebend war das Zerwürfnis des Vorsitzenden des Kreisverbandes Oberbayerns mit dem Landesverband Bayern. Die Vorstandschaft des Landesverbandes mit Leonhard Birklein an er Spitze warf dem Kreisverbandsvorsitzenden Obermaier Zuchtvergehen und Verleumdung vor. Vorausgegangen war eine Affäre Obermaiers mit der Sekretärin des Landesverbandes, behaupten ”Insider”. Eifersüchteleien und gegenseitiges Anschwärzen führten dann zu dem Zerwürfnis. Laut Georg Widmann der als Augenzeuge anwesend war, kam es im Januar 1954 bei der Jahreshauptversammlung in Würzburg beinahe zur Katastrophe. Die Kontrahenten gingen bereits mit den Messern aufeinander los, im letzten Augenblick konnten sie noch getrennt werden.
1955 wurde Obermaier zum Kreisvorsitzenden erneut gewählt, die Wahl wurde jedoch vom Dachverband nicht anerkannt. Nach polizeilicher Hausdurchsuchung, Strafanzeigen und Privatklagen ergriff Obermaier die Initiative und gründete den VERBAND BAYERISCHER BIENENZÜCHTER: (VBB) Der Dach- und Landesverband versuchte noch mit aller Macht dagegen zuhalten, die Einheit zu wahren, was aber misslang.
Mittlerweile sind diesem Verband bereits 75 Kreisverbände angeschlossen. So auch der Kreis Traunstein mit dem Ortsverband Traunsteiner Imker.

Der Widmann Georg verschickte nach diesem Vorfall an die 130 im Ortsverband Traunstein organisierten Imker Abstimmzettel. Alle wurden eingereicht. 93% der Imker entschieden sich für den bayrischen Verband.

1957 versetzte die Eisenbahn (Arbeitgeber) Georg Widmanns nach Kolbermoor. Auch dort war er über Jahrzehnte der Vorsitzende des dortigen Vereins. Als Dank für seine Verdienste überreichten ihm 1957 die Traunsteiner zum Abschied neben einem Geschenk die goldene Ehrennadel.

Der Eisenbahner Paul Stoll, bereits zweiter Vorstand, wurde für eine Wahlperiode sein Nachfolger.

Hochwürden Dr. Plößl war der Imkerei von frühester Kindheit an verbunden und blieb dieser Tätigkeit auch neben seinem Beruf als Religionslehrer und Hausgeistlicher im Institut Sparz / Traunstein treu. Neben dem Institut befindet sich ein traditionsreiches landwirtschaftliches Anwesen. Hier imkerte auch die Schwester der „barmherzigen Fräulein“ Sophia Speth.

ploessl

Dr. Peter Plößl 1901-1985

 seit 1927 Vereinsmitglied

1957 - 1960 zweiter Vorstand

1960 – 1976 erster Vorstand

1960 - 1973 Vorsitzender des Kreisverbandes

1979 Armbruster - Medaille in Gold