Die Vereinsgeschichte - Seite 5

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Der Winter 1932/33 wurde für viele Imker eine Katastrophe. In der Trostberger Gegend kamen hunderte von Völkern infolge von salzvergälltem Viehzucker-Einfütterungen um.

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Gruppenbild der Traunsteiner Imker um 1933 am Waldfriedhof beim Bienenhaus Schmoll




1933 inserierte im Bienenblatt der Traunsteiner Noichl:

1935 erließ der Reichsbauernführer die Anordnung, im ganzen Reich die Obst- und Gartenbauvereine einheitlich zu benennen. Außerdem sollten nur noch Kreis- und Landesverbände existieren. Statuten wurden erneuert. Die Bienenzüchter mußten sich dem Reichsverband deutscher Kleintierzüchter als Ortsfachgruppe Imker unterordnen. Eine amtliche Vereinsgründung erfolgte jedoch nicht.

Nach dem 2. Weltkrieg lebten die Vereine mit ihren alten Namen wieder auf. Die Imker formierten sich nach 1946 unter kommissarischer Leitung neu im Verband der BAYERISCHEN IMKER. Nach dem Krieg unterlag Honig der Ablieferungspflicht. 1945 war an einen geregelten Zuckerbezug zur Wintereinfütterung nicht zu denken. Die abgelieferte Honigmenge war deshalb pro Volk auf 1,5 kg ermäßigt. Trotzdem gingen viele Völker an Futterknappheit ein und dezimierten, die durch die Kriegszeiten ohnehin rückläufigen Völkerzahlen. Honig war zu dieser Zeit dementsprechend rar. An Weihnachten bekamen auf Grund ihrer Schuldlosigkeit entlassene KZ-Häftlinge eine Sonderzuteilung von einem Pfund Honig. In den folgenden Jahren wurden Zucker - Einkaufsscheine abgegeben. Die Hälfte des Zuckerbezugs mußte an Honig abgegeben werden.